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Kosmetiklabor NEU in Fiesch!

Spieglein, Spieglein an der Wand… Dieses Jahr gibt es im Fiesch zum ersten Mal ein Kosmetiklabor. Wir haben den neuen Kurs für

Kosmetiklabor!

Von Helena Gasser, Alessia Stecher und Annina Biri

Es riecht nach ätherischen Ölen, als wir das Kosmetiklabor betreten. Lavendel, Rosenblätter und Löwenzahn liegen auf den Tischen. Die Mädchen, die Laborkittel tragen, messen Zutaten ab, erhitzen Flüssigkeiten und rühren zähflüssige Substanzen, die wie weisser Honig aussehen. Es sieht fast ein bisschen aus wie in einem Chemie-Labor.

Kosmetiklabor: Neuer Kurs in Fiesch!

Aber halt, wir sind in einem Kosmetiklabor. Das verraten all die Plakate mit Beauty-Tipps und Beschreibungen von Zutaten, die an den Wänden hängen. Auf den Tischen stehen viele Töpfchen aus Plastik oder Glas, allesamt mit einem sorgfältig gestalteten Etikett beschriftet. Es herrscht eine gute Stimmung im Raum.

Die Mädchen aus dem Kosmetiklabor stellen ihre eigenen Pflegeprodukte her. Dabei lernen sie, welche Zutaten für bestimmte Produkte verwendet werden. Dafür brauchen sie fast immer Wasser und chemische Zusatzstoffe, aber auch alltägliche Zutaten wie Honig. Manche Produkte sind sogar essbar (z.B. die Lippenpflege aus Honig, Öl und Zucker), aber in der Regel sollten sie nicht eingenommen werden. Die Endprodukte behalten sie selber oder verschenken sie an Freunde. Bis jetzt haben die Mädchen schon eine Bodylotion, eine Reinigungsmilch, ein Haar-Gel und eine Lippenpflege hergestellt. Für ein Produkt brauchen sie zwischen 15 und 30 Minuten. Die Teilnehmerinnen haben die Produkte noch nicht ausprobiert, finden aber allgemein, dass selbst gemachte Produkte besser sind.

Wir vom Tagblatt, auf jeden Fall, würden sehr gerne unsere eigenen Kosmetikprodukte herstellen und ausprobieren.

 

Stylingtipps für die Disco

– Der wichtigste Schminktipp ist, dass man sich entweder die Augen etwas stärker und die Lippen dezent schminkt oder umgekehrt. Auf keinen Fall Augen und Lippen gleichzeitig stark schminken.

– Auf jeden Fall sollte das Outfit nicht zu knapp sein, sondern eher bequem. Ausserdem empfehlen die Profis auch keine Absätze, weil die ältesten Teilnehmer*innen ja erst 15 sind und es ziemlich unpraktisch ist.

– Die Frisur muss nicht zu aufwendig sein. Die meisten im Kurs sind sogar für offene Haare. Ansonsten sind einfache Flechtfrisuren auch ein guter Tipp.

– Ein ganz einfach umzusetzender Ratschlag ist auch, sich dezent zu stylen und nicht zu übertreiben. Also gilt auf jeden Fall das Motto: weniger ist mehr.

– Ganz wichtig finden die Mädchen auch, dass alle Deo verwenden – Jungs und Mädchen. Beim Parfüm genügen ein bis zwei Spritzer.

– Beim Schmuck kommt es ganz auf das Outfit an. Bei einem schlichten Outfit sind z.B. eine Kette und ein Armband sehr schön. Wenn das Outfit sowieso schon auffällig ist, ist Schmuck eher unpassend.

-Das Outfit sollte nicht zu farbig sein. Die Mädchen würden auch eine Hose und kein Kleid empfehlen, da Hosen oft praktischer sind und auch gut aussehen.

-Trotz der ganzen Tipps ist für alle das Wichtigste, dass es einem selber gefällt und man sich wohl fühlt.

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