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Endlich angekommen

Mit grosser Verspätung sind wir gestern im Fiesch angekommen.
Was ist passiert? Wir haben bei den Leuten nachgefragt,  die deswegen hinter
den Kulissen Gas geben mussten.

Tara Stoll-Bickel und Ella Toepfer (Text)
Francesco Puligheddu (Foto)

61 Minuten. Das hätte niemand gedacht. Doch trotzdem stand der ganze Zug so lange an Ort und Stelle. Aber wieso? Das haben wir uns auch gefragt. Nach einigen Nachforschungen bei vereinzelten Leitenden im Wagen 2 haben wir herausgefunden, dass wir wegen einem unerwarteten Problem halten mussten.

783 Kinder und Leiter musste die Lokomotive ziehen. Das war zu schwer. Das war der Grund, wieso wir etwas mehr als eine Stunde auf eine Extralokomotive warten mussten, die sie dann am hintersten Wagen andockten. Diese half der anderen Lokomotive, uns an unseren Zielort zu bringen. Und doch schwand die Vorfreude auf das Fieschla – ger nicht. Viele eilten durch die Gänge der Wagen,hörten laute Musik und schwatzten miteinander. Durch das geschäftige Treiben merkten sehr wenige, dass wir durch die Berge fuhren und der Zug sehr oft angehalten hat, weil er Platz für die regulären Züge machen musste. Wenn man durch den Zug spazierte, konnte man die verschiedenen Kinder und Leiter der einzelnen Gruppen sehen, die je nach Kurs, wie z.B. Party Factory, laut Musik hörten oder z.B. die, die Yoga auswählten, leise vor sich hin meditierten.

Auch wenn bei uns alles sehr entspannt rüberkam, musste das OK hinter den Kulissen sehr viel umorganisieren, insbesondere René Nötzli, der für Restauration und Transport verantwortlich ist im Fiesch. „Es gab sehr viel zu erledigen. Zum Beispiel musste ich der Küche Bescheid geben, dass das Essen um eine Stunde verschoben werden muss und dem Service in der Mensa, dass sie später erscheinen sollen.

Und davor habe er bereits Matterhorn- und Gotthardbahn informieren müssen, dass der Zug in Brig auf uns warten solle. So viel Chaos wegen unserem Gewicht. Das heisst: bis zum nächsten Jahr nur noch Salat essen!

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